Schulveranstaltungen und schulische Ereignisse

im Spiegel der regionalen Presse und eigener Beiträge


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25.06.2018

Liebe zum Detail

NG 23.06.2018

Absolventen der "Dr. Eduard Amthor" stellen aus

Gera ( NG). Zum Thema "Liebe zum Detail" gestaltet die diesjährige Abschlussklasse des Fachbereichs Fotografie der SBBS Wirtschaft und Verwaltung "Dr. Eduard Amthor" im Stadtmuseum Gera eine Ausstellung. Die 15 angehenden Fotografen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schließen demnächst ihre dreijährige Ausbildung ab und erhalten im Rahmen der Ausstellungseröffnung ihrer Ausstellung "Liebe zum Detail" am 25. Juni, 16 Uhr, ihre Schulabschlusszeugnisse. Wir sehen, wenn wir die Welt betrachten, je nach Stimmung, Standort und Blickwinkel stets nur einen Teil unserer Umgebung. Nehmen wir bewusst wahr, können wir erkennen, wie vielgestaltig und abwechslungsreich die Natur, unsere kulturellen Lebenswelten sowie unsere Mitmenschen sind. All dies erfasst der Fotografierende mit den Gestaltungsmitteln und der Technik, die ihm zur Verfügung stehen.


14.05.2018

Wenn Arm und Kopf plötzlich schmerzen

OTZ 15.05.2018

Künftige Rechtsanwaltsfachangestellte haben gestern in ihrer Schule das Projekt "Ergonomie am Arbeitsplatz" präsentiert

Gera ( OTZ/I. Berger). Was tun, wenn Bandscheibe, Arm, und Kopf schmerzen? Tabletten einnehmen, einen Arzt aufsuchen oder einfach mal den Büro-Arbeitsplatz genau untersuchen. Vielleicht stimmt der Sitzabstand zum Computerbildschirm nicht. Es kann auch am falschen Stuhl, an der falschen Schreibtischhöhe oder am Lärm ringsherum liegen.

Künftige Rechtsanwaltsfachangestellte der Klasse Refa 16 in der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft und Verwaltung Gera nahmen sich dem Thema "Ergonomie am Arbeitsplatz" an. Sie stellten gestern vor Publikum ihr Projekt in der Aula vor. Zwei Monate haben sich die jungen Leute intensiv mit dem Stoff beschäftigt. "Für mich war erstaunlich, welchen Einfluss Farbe im Büro haben kann", sagte Anne Noßmann nach den Recherchen. Ein weißer Raum wirke unterkühlt. Stefanie Heller, deren Ausbildungsbetrieb in Jena sitzt: "Unser Büro ist schlecht eingerichtet. Der Stuhl fällt fast auseinander. Metallschrauben ragen heraus."

Locker, verständlich und fachlich sauber untersucht, spannten die jungen Frauen im zweiten Lehrjahr einen Bogen von den gesetzlichen Grundlagen zur Ergonomie am Arbeitsplatz über wichtige Anforderungen an Büroeinrichtungen bis hin zu Farben und deren Einfluss auf das Wohlbefinden. Die Klasse sparte nicht mit Beispielen und gestaltete sogar ein Faltblatt mit Tipps. "Wir müssen bis zur Rente alle sehr lange arbeiten, also müssen wir unsere Gesundheit schützen", so Alice Hochstein. Die Gruppe räumte unter anderem mit dem Mythos auf, dass die Tastatur schräg gestellt werden müsse und dass die Pezzibälle besser fürs lange Sitzen wären.

In einer knappen Stunden hat die Klasse "ein trockenes Thema sehr gut belebt", resümierte Heike Häselbarth, Fachlehrerin BWL und Betreuerin, zufrieden. Enttäuscht war die Projektgruppe, dass die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft abgesagt hat und von den Ausbildungsbetrieben nur ein Anwalt aus Neustadt/Orla der Einladung gefolgt ist.


20.04.2018

Zeugnis-Zeremonie von Berufsschülern für Berufsschüler

OTZ 21.04.2018

( OTZ/M. Hilbert). 135 Berufsschüler in sieben Berufen durften gestern an der Staatlichen Berufsbildenden Schule (SBBS) Wirtschaft/Verwaltung "Dr. Eduard Amthor" ihre Zeugnisse entgegen nehmen. Carina Luschke, selbst Schülerin, begrüßt die Absolventen, Verantwortlichen und Angehörigen.

Eine Projektgruppe der Kaufleute für Büromanagement unter Leitung von Lehrerin Astrid Feistel organisierte die Zeremonie in drei Durchgängen, die von der Volksbank Gera/Jena/Rudolstadt gesponsert wurde. Als Klassenbeste wurden Isabella Pelikan (Industriekauffrau, Note 1,1), Martin Sweers-Nöllner (Immobilienkaufmann, 1,2), Jessica Krüger (Verwaltungsfachangestellte, 1,0), Franco Gimm (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, 1,2), Frances Kötsch (Kauffrau für Büromanagement, 1,1), Marvin Friedel (Bankkaufmann, 1,4) und Josephine Diettrich (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, 1,3) ausgezeichnet.


17.04.2018

WIR WOLLEN DEN ANSTAND ZURÜCK!

Alltagsgeschehnisse machen es notwendig, sich als Bürger und zukünftige Industriekaufleute mit Normen, Regeln und Werten unseres Staates zu beschäftigen sowie auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund erhielten wir zu Beginn unseres dritten Lehrjahres von unseren Lehrerinnen Frau Häselbarth und Frau Schmidt-Herold unseren Projektauftrag "Knigge zum Mitnehmen - für Privat und Beruf.", im späteren Verlauf ergänzten wir den Slogan "Wir wollen den Anstand zurück!".

Nach Projekttheorietraining, dem Analysieren von Projektzielen, Absprachen zu unseren Spielregeln sowie der Festlegung der Projektleitung begannen wir den Projektablaufplan zu erstellen. Um unseren Projektauftrag transparenter, nachhaltiger und öffentlichkeitswirksamer zu gestalten, begaben wir uns auf die Suche nach Schirmherren und Mithelfern. So entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Lions Club Gera, dem "Köstritzer Bierhaus" Gera sowie einigen Ausbildungsunternehmen, welche uns mit großzügigen Spenden unterstützten. Auch Christiane Kneisel, Redakteurin der Ostthüringer Zeitung, begleitete uns durch das gesamte Projekt.

Ein Halbtagsseminar zum Thema "Herren Dresscode" erlebten wir im S&S Herrenausstatter Gera durch Sebastian und Doreen Seipelt. Gern wären wir den ganzen Tag dortgeblieben, um noch mehr zu erfahren, wie "Mann" sich kleidet.

Ein Kooperationsvertrag mit der Stadtbibliothek Gera war schnell geschlossen, sodass wir mit einem umfangreichen Literaturstudium beginnen konnten. Zur Pflichtlektüre gehörte das Buch "Über den Umgang mit Menschen" von Adolph Freiherr von Knigge, welches die Grundlage für unsere Ausarbeitung war. Im "Grundgesetz der BRD" informierten wir uns über die in Deutschland gültigen Fundamentalnormen.

Am 17.10.2017 bekamen wir Besuch von Frau Frauke Weigand, die uns mit Hilfe eines achtstündigen Knigge-Kurses in die aktuellen Verhaltensregeln einführte. Der Kurs beinhaltete Schwerpunkte wie das Binden von Krawatten, "Smalltalk" sowie Tischmanieren beim Geschäftsessen. Am Ende des Tages erhielten wir ein Zertifikat über die Teilnahme, welches wir nun zu unseren Bewerbungsunterlagen hinzufügen können.

In den nächsten Tagen und Wochen arbeiteten wir effektiv daran, unsere gesteckten Projektziele zu verwirklichen. Während sich Celina Purfürst hingebungsvoll der Erstellung des Drehbuches für das geplante Theaterstück widmete, wofür sie auch einen Großteil ihrer freien Zeit opferte, erstellte der Rest der Klasse ein nachhaltig gestaltetes Faltblatt mit den wichtigsten Knigge-Regeln und ein ebenso inhaltlich wertvolles Knigge-Quiz mit 30 selbst formulierten Fragen und Antworten. All diese Schritte waren notwendig, um uns die Erreichung unserer Ziele zu ermöglichen.

Die Premiere unseres Stückes "Knigge zum Mitnehmen - für Privat und Beruf."fand am Dienstag, den 27. Februar 2018 statt. Es handelte von einer Gegenüberstellung zweier Paare, die ihren Alltag meisterten. Das eine Paar verhielt sich so, wie es von Knigge bereits vorgeschrieben wurde, während das andere so ziemlich alles falsch machte, was man überhaupt falsch machen konnte.

Die wichtigsten Regeln und Umgangsformen setzten wir nun vergnüglich und lehrreich in Szene. Nachhaltig gelang das Spiel unter dem Motto "Wir wollen den Anstand zurück!". In welcher Reihenfolge begrüßt man Chef und Begleitung auf der Straße? Auf was kommt es bei einem Bewerbungsgespräch an? Und wie sollte zu einem Kulturabend gegangen werden? Gespannt verfolgten Gäste das Geschehen rund um Knusperhaus AG und Restaurant "de l'amour".

Hartmut Knöfel, Präsident des Lions Club Gera, war total begeistert: "Toll, wie die jungen Leute sich mit dem Knigge-Thema, das übrigens sehr gut in unser Lions-Bild passt, beschäftigt und es umgesetzt haben." Auch Frau Kneisel war an diesem Tag eingeladen und wurde von Peter Michaelis, einem der bekanntesten Fotografen der Ostthüringer Zeitung, begleitet. Bereits am nächsten Tag berichtete sie umfangreich mit einer halben Seite im Lokalteil über unsere Aufführung. Auf der Homepage der Zeitung wurde zudem eine Bildergalerie mit vielen Bildern veröffentlicht.

Schon am Tag der Veröffentlichung des Zeitungsartikels erreichten uns zahlreiche Reaktionen auf unser Engagement. Neben viel Lob erhielten wir auch Anfragen von Schulen und sogar der Geraer Stadtverwaltung, ob wir unser Stück noch einmal präsentieren können. Da sich die Zeit unserer Ausbildung dem Ende neigt, war es für uns schwierig, all diesen Bitten gerecht zu werden. Um dem Lions Club Gera für die großzügige Unterstützung zu danken und um anderen Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben, beschlossen wir unser Theaterstück trotz bevorstehender Abschlussprüfung nochmals aufzuführen. Zu diesem Anlass fanden wir uns am Abend des 17.04.2018 nochmals in der Aula zusammen und konnten unser Publikum erneut begeistern. Neben der Aufführung sorgten wir mit einem Buffet auch für das leibliche Wohl unserer Gäste.

Präsentation in der Aula

Da für zwei Schulklassen der Ostschule Gera an diesem Tag nicht die Möglichkeit bestand, organisierten wir für sie während unserer Unterrichtszeit eine Gesprächsrunde zum Thema "Dresscode". Um sie auf ihre bevorstehende zehnte Klasse Abschlussveranstaltung und kommende Vorstellungsgespräche bestens vorzubereiten, vermittelten wir den Schülern wichtige Tipps und Informationen zum Thema Kleidungsordnung und Verhalten gegenüber Mitmenschen.

Um unserem Projekt einen gebührenden Abschluss zu bereiten, organisierten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Köstritzer Bierhaus Gera eine Abschlussveranstaltung. Neben köstlichen Speisen, welche uns von einem Sternekoch zubereitet wurden, ließen wir den Tag auch bei dem ein oder anderen erfrischenden Getränk in interessanten Gesprächen ausklingen.

(Text: Ines Kögler - OTM Metallwaren GmbH, Niclas Ulitzsch - Bauerfeind AG, Robert Zopora - Bikar Aluminium GmbH)


15.03.2018

Zum letzten Mal mit Roastbeefröllchen aufgetischt

OTZ 16.03.2018

Mit den 26. Schülermeisterschaften im Gastgewerbe und den Prüfungen wird die theoretische Ausbildung für diesen Berufszweig für immer in Gera beendet sein

Gera ( OTZ/I. Berger). "Ich will gewinnen", sagt Felix Scharbert selbstbewusst, während er mit einem Speckmantel die Bohne für das Haupt-gericht umwickelt. Er ist angehender Koch im dritten Lehrjahr im Hotel Zu den drei Schwänen in Bad Klosterlausnitz. "Ich würde gern dort anfangen, das Betriebsklima stimmt, die Küche ist sehr frisch", begründet der 19-Jährige seinen Wunsch. Er hofft, dass alles klappt, und auf den Sieg. "Das Dessert könnte allerdings etwas schwierig werden. Die Creme, die im Teig ist, darf beim Aufschneiden nicht weglaufen."

Ein Dreigangmenü muss Felix Scharbert am Donnerstag zu den 26. Schulmeisterschaften, im Gastgewerbe in Lusan kredenzen. Zwei weitere Mitstreiter ringen um die Jury-Anerkennung: Marc Pechmann vom Bio-Seehotel Zeulenroda und Tobias Kirchhoff vom Penta-Hotel Gera. Als Vorspeise gibt es Russische Eier mit Kaviar. Roastbeefröllchen mit Kalbfleisch-Pistazienfüllung, Rotweinsoße, Prinzessbohnen im Speckmantel, Karotten und Herzoginkartoffeln sollen als Hauptspeise präsentiert werden. Den klangvollen Namen Charlotte Pompadour mit marinierten Erdbeeren trägt das Dessert.

Die jeweils drei besten Auszubildenden im dritten Lehrjahr in den Berufen Koch, Restaurant- und Hotelfachfrau oder -mann ermitteln im Lehrrestaurant den Meister.

"Es ist wirklich der letzte Wettstreit", sagt der Schulleiter der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera. Joachim Block erklärt: "Geplant war, 2017 aufzuhören. Denn die Gastronomieberufe werden nur noch in Greiz/Zeulenroda und in Jena-Göschwitz gelehrt. Die Jugendlichen des ersten und zweiten Lehrjahres haben an den Standorten schon Unterricht. Wir wollten aber den Mädchen und Jungen im dritten Ausbildungsjahr doch noch die Möglichkeit des Wettbewerbes geben. Zum Schuljahresende geht nun eine gastronomische Ära in Gera zu Ende."

Tobias Kirchhoff aus Gefell drückt aus einer Spritztüte die Rohmasse für die Herzoginkartoffeln aufs Blech. Der 21-Jährige fährt jeden Tag insgesamt 150 Kilometer von Gefell nach Gera und zurück zur Schule oder in seinen Ausbildungsbetrieb, das Penta-Hotel. "Koch war mein Traumberuf. Aber meine Eltern fanden ihn nicht so toll. Obwohl Opa eine Gaststätte, Vater Bäcker gelernt hatte und der Onkel Koch ist. "Also beginnt Tobias Kirchhoff eine Lehre als Sozialassistent. Nach einen Jahr bricht er ab. "Zu viel Theorie. Das Praktische fehlte", blickt er zurück. Erst als die neue Lehrstelle unter Dach und Fach ist, rückt er mit der Sprache raus. "Schon als Jugendlicher mit 16 Jahren habe ich gern gegessen. Mit der Zeit waren Restaurantbesuche zu teuer. Also fing ich an, verschiedene Gerichte auszuprobieren. Braten sind mein Ding, vor allem Wildgerichte." Dass der Ausbildungsbetrieb ihn übernimmt, freut ihn natürlich.

Während das Blech fast voll ist und Tobias Kirchhoff noch ziemlich gelassen wirkt, kümmert sich die angehende Restaurantfachfrau Maria Schöbel, Novotel Gera, um die Tafel. Die 20-Jährige wählt weiße Rosen als Tischdekoration, "die passen gut zur Tischdecke". Zu den Aufgaben von Maria Schöbel gehört unter anderem auch das Planen einer Veranstaltung und das Erstellen eines Menüs. "Ein Fünfgangmenü wird es, mit gebratenem Lamm." Jetzt schaut sie kritisch, ob die Besteckteile richtig und gerade liegen. "Ich bin nicht aufgeregt. Die Schulmeisterschaft ist die Generalprobe für die Prüfung."

Kaum geschlafen hat dagegen Jonas Friedrich, der bald das Zeugnis als Hotelfachmann in der Tasche haben will. Glücksbringer von Freund und Freundin sollen helfen, den Tag erfolgreich zu überstehen. Auch der 19-Jährige, Novotel Gera, muss ein Blumengesteck anfertigen. "Ich bin gern unter Leuten und als Hotelfachmann ist man ja der Mann für alle Fälle, wenn Gäste ein Problem haben."

Nach etwa sieben Stunden haben die Juroren die Leistungen in Gera-Lusan bewertet, mit Wehmut und Stolz.

"Ehemalige Auszubildende arbeiten in vielen Ländern in gehobenen Positionen, so in Dubai, Großbritannien, Australien oder Spanien", berichtet Lothar Köhler, Fachrichtungsleiter Gastronomie.

2750 Gastronomen haben seit Ausbildungsbeginn 1991/92 in Gera erfolgreich ihre Lehre abgeschlossen, darunter 1000 Köche, 800 Hotel- und 650 Restaurantfachleute.

Meisterschaften Koch/Köchin:

  1. Tobias Kirchhoff
  2. Marc Pechmann
  3. Felix Scharbert
Hotelfachmann und -frau
  1. Antonio Nowak
  2. Julia Lorenz
  3. Jonas Friedrich
Restaurantfachmann und -frau
  1. Maria Schöbel
  2. Franziska Bartczak (wird Hotelfachfrau und ist kurzfristig eingesprungen, weil Teilnehmer erkrankt ist.)
  3. Marc Harler


05.03.2018

Lockerer Lebensstil bis in die Haarspitzen

OTZ 06.03.2018

Friseurlehrlinge im dritten Ausbildungsjahr präsentieren die Ergebnisse ihres Bohemian-Projekts

Gera ( OTZ/K. Grieser). Leben wie ein Bohemian - locker, leicht, bunt, alles ist entspannt. Florale Motive und Ornamente kennzeichnen diesen Stil, für den sich die elf Friseur-Auszubildenden an der Geraer Amthorschule für ihr Projekt entschieden haben. Wie unterschiedlich die Lehrlinge - sieben stellten ihre Arbeit gestern vor - sich des Themas angenommen hatten, wurde zur Präsentation deutlich.

Frisur, Make-up und Fingernägel galt es, entsprechend der Themenvorgabe zu gestalten. Selina Degen, Svenja Rind, Ronny Menzel, Kim Jennifer Boers, Pascal Bellmann, Lavinia Roßkopf und Nadine Uebe haben gestern Morgen begonnen, ihre Models zu stylen. Am Nachmittag musste alles perfekt sein.

Romy Menzel beispielsweise hat das passende Outfit für eine Strandparty entwickelt. Die Haare des Models sind in einem warmen Braunton gehalten, mit roten Strähnen als besonderen Hingucker. Die Nägel sind mit pfirsichfarbenem Lack versehen und zusätzlich mit Steinchen verziert.

Zum Picknick schickte Pascal Bellmann sein Model. Leger und locker kam nicht nur die Kleidung der jungen Frau, sondern auch ihre Frisur daher. Durch den stufigen Schnitt lasse sie sie verträumt wirken.

Ganz romantisch ging es bei Kim Jennifer Boers zu, die eine Braut ausgestattet hat. Die Strähnchen im blonden Haar waren Rosa, einen kühlen Rosaton gab es auch für die Nägel. "Das Make-up ist rein und minimalistisch gehalten", erklärt Boers.

Die Fotografenlehrlinge der Schule haben die angehenden Friseure den ganzen Tag über begleitet und so für die beliebten Vorher-Nachher-Bilder gesorgt.

Zum 17. Mal wird dieses Projekt, das Vorbereitung für die Gesellenprüfung sein soll, bereits durchgeführt. "Aber zum ersten Mal hier an der Amthorschule", sagt Schulleiter Joachim Block. Nachdem die gewerbliche Berufsschule im Sommer 2017 aufgelöst wurde, sind unter anderem die Friseure an die Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung gekommen. Noch sind die Bedingungen nicht optimal, räumt Block ein. "Wir konnten für den Wettbewerb nur ein Waschbecken nutzen, brauchen aber zwei oder drei, wenn sieben Modelle zeitgleich frisiert werden", sagt er und ist dankbar, dass Manuela Voigt ihren Salon Top Hair für die Vorbereitungen zur Verfügung gestellt hat.

Auch Fachrichtungsleiterin Manja Fülle ist froh über die Unterstützung von Voigt. "Vor allem von der Logistik war es diesmal eine Herausforderung, weil der Zeitplan ja auch eng gestrickt war", so Fülle. Sie freut sich, dass die Auszubilden den so diszipliniert bei der Sache gewesen sind. Fülle gehört ebenso wie Fachlehrerin Petra Bach, Manuela Voigt und Oliver Scharabata, der im Salon Top Hair arbeitet, zur Jury. Preise werden aber nicht vergeben. Dafür bekommt jeder Lehrling eine Auswertung seiner Arbeit von den Fachleuten. Und natürlich Tipps, die nicht nur wertvoll für die anstehenden Prüfungen sind, sondern auch für den künftigen beruflichen Weg.

Bohemian-Projekt

Schuleigene Fotos

27.02.2018

Glücks-Robert und Pech-Niclas

OTZ 28.02.2018

Theaterspiel krönt Knigge-Projekt angehender Industriekaufleute an der Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung Gera

Gera ( OTZ/C. Kneisel). Höflich, aufmerksam, souverän, mit Stil: Robert weiß, dass Anstand Sympathie-Türen öffnen kann. Anders Niclas: Ungehobelt und unwissend, tritt er in jeden Fettnapf des guten Benehmens. Glückspilz und Pechvogel hatten gestern mit weiteren Akteuren der Klasse IK 15 der Geraer Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung ihren großen Theaterauftritt. Das selbst geschriebene und inszenierte Märchenstück, gezeigt vor anderen Berufsschülern, krönte das spannende und über mehrere Monate aufwendig ausgearbeitete Knigge-Projekt der angehenden Industriekaufleute, das zugleich deren Abschlussarbeit darstellt.

Theoretisch und praktisch widmeten sich die Schüler jenen Stil- und Umgangsformen, für die einst Knigge warb. Sie trugen Wissenswertes über den Freiherrn zusammen, ließen sich von einer Leipziger Expertin in Etikette unterrichten, informierten sich bei Fachleuten über Kleiderregeln, übten Krawatten binden und formulierten Tischregeln, untersuchten Fundamentalnormen und stellten allgemeingültige Verhaltensweisen zusammen.

Die wichtigsten Regeln setzten sie nun vergnüglich und lehrreich in Szene. Manche Akteure hatten dafür sogar mit den eigenen Großeltern geprobt. Nachhaltig gelang das Spiel unter dem Motto "Wir wollen den Anstand zurück! Knigge zum Mitnehmen - für Privat und Beruf". In welcher Reihenfolge begrüßt man Chef und Begleitung auf der Straße? Wie muss ein Bewerbungsgespräch sein? Und wie kulturvoll sollte zu einem Kulturabend gegangen werden?

Gespannt verfolgten Gäste das Geschehen rund um Knusperhaus AG und Restaurant "de l'amour". Hartmut Knöfel, Präsident des Lions Club Gera, war hellauf begeistert: "Toll, wie die jungen Leute sich mit dem Knigge-Thema, das übrigens sehr gut in unser Lions-Bild passt, beschäftigt und es umgesetzt haben." Der Club unterstützte denn auch mit 1000 Euro das Projekt, dem viele weitere Sponsoren halfen. IK 15-Lehrerin Heike Häselbarth ist gleichfalls voller Lob für ihre Schützlinge: "Das Thema behandelt grundlegende Dinge des Zusammenlebens, auf die heutzutage jedoch allgemein viel zu wenig Wert gelegt wird."

Ein Flyer mit den wichtigsten Benimm-Regeln, Auflage 1000 Stück, und ein selbst entworfenes Frage-Antwort-Kartenspiel, insbesondere für nachfolgende Berufsschulklassen, entstanden zudem im Knigge-Projekt. Zweifellos: Die Berufsschüler der IK15 holen den Anstand zurück. Und für alle, die neugierig auf deren Knigge-Kostproben geworden sind, ist der Kontakt möglich über: IK15-projekt@web.de.

Theaterspiel in Schulaula

Schuleigene Fotos

26.02.2018

Zwei Tage Berlin, eine Übernachtung im Hyperion Hotel und eine "fette" Geldprämie!

Der Einsatz der Auszubildenden der Deutschen Rentenversicherung Bund beim bundesweiten Zeitungsprojekt "Vorfahrt für sicheres Fahren" hat sich gleich mehrfach gelohnt: Vier Auszubildende und zwei Projektlehrerinnen (Frau Förtsch, Frau Martin) unserer Berufsschule wurden von Frau Dreger vom IZOP Institut nach Berlin zur Preisverleihung eingeladen. Bei eisiger Kälte haben alle sechs Geraer gemeinsam mit Herrn Thiede eine tolle Stadtführung gemacht. Der Reichstag, das Brandenburger Tor, der Kudamm, das KaDeWe und vieles mehr wurden besichtigt. Am zweiten Tag konnten alle nach Belieben in der Großstadt shoppen.

Preisverleihung

Den krönenden Abschluss bildete die Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Bis zum Schluss war nicht klar, welchen Platz unsere OTZ-Seite "Handy am Steuer - das wird teuer" bei dem bundesweiten Verkehrsprojekt erzielt hat.

Umso größer war die Freude, als wir erfuhren, dass sich die Klasse SV 16 gegenüber der starken Konkurrenz durchsetzen konnte und den ersten Platz erzielte. Vertreter der Bildungsabteilung des Ausbildungsbetriebes waren persönlich anwesend und gratulierten allen Beteiligten.

(Text: Sabine Martin, Bild: Jürgen Gebhardt)


30.01.2018

Sicher und gesund durch den Schul- und Arbeitsalltag

Am 30.01.2018 haben sich kompetente Beschäftigte der Unfallkasse Thüringen als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts in der Klasse BFS 16 vorgestellt.

Unterrichtsfoto

Das Thema "gesetzliche Unfallversicherung" ist fester Bestandteil des Unterrichts in Theorie und Praxis und konnte allen Schülern mit Kompetenz und praxisbezogener Relevanz nähergebracht werden.

Sehr interessant wurden die Leistungen nach einem Unfall herausgearbeitet. Sie reichen von den Arztkosten über die Behandlung im Krankenhaus bis hin zur Rehabilitation. Auch weiterführende Umschulungsmaßnahmen und Hausaufgabenhilfe gehören zum Leistungsspektrum. Schüler können sich oft bleibende Gesundheitsschäden oder gar Todesfälle infolge von Arbeitsunfällen schwerlich vorstellen aber auch für diese Art von Leistungen konnten sie sensibilisiert werden.

Die Mitarbeiter erläuterten ihre beratenden Aufgaben u.a. in Kindergärten, Schulen und in kommunalen Einrichtungen.

Das Ziel, eine Ausbildung zu beginnen, steht im Mittelpunkt aller Berufsfachschüler und somit auch die Sicherheit und Gesundheit als Versicherte.

(Text und Bild: Daniela Schneeweiß)


29.01.2018

"American Day" in der Geraer Bibliothek

Die Geraer Bibliothek hatte in dieser Woche zum "American Day" eingeladen. Am Montag, dem 29.1.2018 kam Konsul Jon Magsaysay nach Gera, um mit Schülern ins Gespräch zu kommen. Die Schüler der BG 15-1 und BG 15-2 waren dabei. Zum Thema "Diversity und Integration in the US" erfuhren sie wissenswerte Fakten aus erster Hand und hatten Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse auszuprobieren. Das Foto hat uns dankenswerterweise eine Mitarbeiterin des Generalkonsulats in Leipzig zur Verfügung gestellt.

BG 15 mit Konsul Jon Magsaysay

20.01.2018

"Tag der offenen Tür" an der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor -

In diesem Jahr unterstützte die Gruppe 1 der Klasse KBM 15 im Rahmen des Lernfelds 13 "Ein Projekt planen und durchführen" die Vorbereitung und Durchführung dieses Tages.

Gruppe 1 der Klasse KBM 15

Durch Zeitungsanzeige und verteilte Flyer wurden künftige Schüler und Auszubildende informiert. In der Aula wurde ein Cafe eingerichtet und selbst gebackener Kuchen verkauft. Durch Plakate und eine Power-Point-Präsentation konnten sich die Besucher auch über die Ausbildungsberufe unserer Schule informieren. Ein Glücksrad bot Unterhaltung und Gewinne.

(Text: Rita Wieloch, Foto: Madlen Möhl)


16.01.2018

Lagerlogistik live erleben

Am 16.01.2018 hatte die BFS 16 im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts gemeinsam mit den Fachpraxislehrerinnen die Gelegenheit, das Unternehmen "Lidl GmbH & Co. KG-Logistikzentrum" aus nächster Nähe kennenzulernen. Ziel der Exkursion war es, Bewerbungschancen zu offerieren und hinter die Kulissen eines der erfolgreichsten Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel schauen zu dürfen.

Klassenfoto BFS 16

Den Schülern wurden zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten bei einem starken Partner vorgestellt welcher Sicherheit, Perspektiven und viel Abwechslung bieten kann. Dass "Lidl" nicht nur zu den Top 10 des Deutschen Lebensmittel-Einzelhandels gehört, sondern auch als internationale Unternehmensgruppe mit eigenen Landesgesellschaften in ganz Europa aktiv ist war für alle Teilnehmer besonders interessant.

Im Logistikzentrum selbst verfolgten die Schüler beim Rundgang in allen Bereichen sehr praxisnah, wie Warenwirtschaft funktioniert. Warenbewegungen, die sich auf Beschaffung, Transport und Lagerhaltung beziehen wurden ebenso interessant vorgestellt wie die Arbeitsaufgaben selbst, z.B. das Kommissionieren vor Ort.

In der Theorie erlangte Kenntnisse, wie die systematische und chaotische Lagerplatzanordnung konnten genau so beobachtet werden wie die Einhaltung von Umweltschutz bei der gesamten Lagerorganisation. Nicht zuletzt wurden auch Arbeitsabläufe deutlich, welche die Berufsfachschüler aus der Arbeit in der Übungsfirma "Gera Unterwegs! GmbH" kennen, wie z.B. die Organisation des Wareneingangs. Somit konnte der Fachpraxistag für alle Teilnehmer mit neuen Kenntnissen und Erfahrungen, sowie mit Ideen für die Ausbildungssuche beendet werden.

(Text und Bild: Daniela Schneeweiß)


Jan. 2018

So sehen Sieger aus

OTZ 10.01.2018

Geraer Berufsschüler und Gymnasiasten aus dem Unstrut-Hainich-Kreis gewinnen mit ihren Zeitungsseiten zum Thema Verkehrssicherheit bundesweiten Wettbewerb

Gera ( OTZ/I. Glase). ... Auch eine Klasse der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Wirtschaft und Verwaltung in Gera hat einen der drei Hauptpreise gewonnen: die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten der Rentenversicherung Bund aus dem 1. Lehrjahr mit Lehrerin Sabine Martin setzten sich mit ihrem Thema "Handy am Steuer - Das wird teuer!" durch. Die Seite ist in der Ostthüringer Zeitung erschienen.

Die Berufsschüler ermittelten mit einer Umfrage, wie oft Autofahrer auch am Steuer ihr Handy nutzten - mit einem verblüffenden Ergebnis: Obwohl 98 Prozent der Befragten das Handy am Steuer als Gefahr ansahen, gab jeder Dritte zu, damit während der Fahrt zu telefonieren oder Nachrichten zu verschicken. Ein Polizeihauptkommissar erklärte das Thema aus fachlicher und rechtlicher Sicht, eine Glosse arbeitete die Problematik satirisch auf.

Als Glücksfall erwies sich die Anfrage bei einer Geraer Fahrschule: Die Fahrlehrer luden die Berufsschüler zum Selbstversuch im Simulator und auf einem Übungsparcours ein. Die Ablenkung durch das Handy blieb im Simulator zum Glück folgenlos, angefahrene Bordsteine und übersehene Vorfahrten blieben virtuell. Auch auf dem Übungsplatz gab es trotz Karambolagen keine Beulen, als Hindernis fungierte lediglich ein großer Gummiball. Fazit: Auch Frauen sind doch nicht so multi-taskingfähig, wie oft und gern behauptet wird ...




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