| Schulformen | Voraussetzungen | Art und Dauer |
|---|---|---|
| Berufliches Gymnasium |
Realschulabschluss der Regelschule oder Berufsfachschule
oder erfolgreicher Abschluss 10. Klasse Allgemeinbildendes Gymnasium |
3-jährige Ausbildung, die zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führt |
| Fachoberschule Typ I | Realschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung
im kaufmännischen Bereich |
1-jährige Ausbildung, die zur Fachhochschulreife führt |
| Fachoberschule Typ II | Realschulabschluss der Regelschule oder Berufsfachschule
oder erfolgreicher Abschluss 10. Klasse Allgemeinbildendes Gymnasium |
2-jährige Ausbildung, die zur Fachhochschulreife führt |
| Zweijährige Berufsfachschule(nicht berufsqualifizierend) | Hauptschulabschluss | 2-jährige Ausbildung, die zum Realschulabschluss führt |
Das "Berufliche Gymnasium" mit der Fachrichtung Wirtschaft ist eine Schulform, deren Ursprünge in den
20er Jahren des 20.Jahrhunderts zu finden sind.
In seiner heutigen Form beinhaltet dieser Bildungsweg:
Dieser Bildungsweg umfasst die Klassenstufen 11 bis 13 und setzt den Realschulabschluss oder einen
gleichwertigen Abschluss voraus. Ein Wechsel vom Allgemeinbildenden Gymnasium nach Abschluss der Klassenstufe 10
ist ebenso möglich.
Die Klassenstufe 11 besteht aus der Einführungsphase, während die Klassenstufen 12 und 13 die
Qualifikationsphase beinhalten.
Das Berufliche Gymnasium schafft die Grundlage für Studiengänge insbesondere im Bereich
Wirtschaft und vermittelt zudem für Abiturienten, die nicht studieren wollen, eine günstige
Ausgangsposition für wirtschaftliche Bildungsgänge außerhalb des Hochschulbereiches.
In Gera wird außerdem noch folgende Fachrichtung ausgebildet:
Die Fachoberschule vom Typ I mit der Fachrichtung Wirtschaft ist eine Schulform, die den Realschulabschluss
und eine abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich voraussetzt.
Sie existiert an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung seit dem Schuljahr 1992/1993.
Während der einjährigen Vollzeitausbildung vertiefen die Schüler ihre Kenntnisse, die sie
sich während einer Berufsausbildung angeeignet haben.
Der Besuch der einjährigen Fachoberschule stellt eine berufliche Weiterbildung dar und führt zur
allgemeinen Fachhochschulreife. Es besteht ein grundsätzlicher Anspruch auf BAföG. Genaue Auskunft
darüber erhalten Sie beim Amt für Ausbildungsförderung der Stadt Gera.
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Um das Bildungsangebot für die Abgänger der Realschulen zu vergrößern, wurde im Schuljahr
1993/1994 in Thüringen die zweijährige Fachoberschule eingeführt.
Diese Schulform setzt einen erfolgreichen Abschluss der Klasse 10 voraus.
Sie vermittelt eine allgemeine, fachpraktische und fachtheoretische Bildung und führt zur allgemeinen
Fachhochschulreife.
Die Fachpraktische Ausbildung erfolgt an drei Tagen der Woche und ist ausschließlich auf die
Klassenstufe 11 beschränkt. Der Schüler erhält einen umfassenden Einblick in die Arbeit von
Versicherungen, Banken, der Industrie oder des Handels.
In der Klassenstufe 12 vertiefen die Schüler ihre Kenntnisse.
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Die zweijährige Berufsfachschule ist allen Schülern zugänglich, die mindestens den
erfolgreichen Abschluss der Hauptschule oder einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss besitzen.
Diese Schulform führt zur mittleren Reife und liefert eine berufliche Grundbildung im Bereich
Wirtschaft.
Durch die fachpraktische und fachtheoretische Ausbildung stellt die BFS eine solide Grundlage für die
spätere Aufnahme einer beruflichen Ausbildung dar oder bietet nach erfolgreichem Abschluss die
Möglichkeit des Übergangs in die anderen Wahlschulformen.
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